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Pressemitteilung vom 14.02.2020

Toepffer: Bundesrat beschließt vereinfachten Abschuss auffälliger Wölfe - Staat stellt sich vor Nutztierhalter

CDU-Fraktionschef Dirk Toepffer zum vereinfachten Abschluss verhaltensauffälliger Wölfe:

„Die Entscheidung des Bundesrates ist ein unglaublich wichtiges Signal an alle Tierhalter in Niedersachsen. Sie zeigt: Der Staat stellt sich hinter die Menschen, deren Schafe und Rinder dem Wolf trotz massiver und teurer Schutzmaßnahmen immer wieder zum Opfer fallen. Diese Situation führt bis heute viele Halter an den Rand ihrer Existenz. Um eines ganz deutlich zu sagen: Wir wollen den Wolf nicht verdrängen, und wir wollen eine gesunde und unserer Kulturlandschaft angemessene Population erhalten. Aber dort, wo er wiederholt Nutztiere angreift und Schutzmaßnahmen nicht greifen, muss sich der Staat vor seine Bürgerinnen und Bürger stellen und solange dran bleiben, bis die Risse aufhören. Das haben die Bundesregierung und die Länderkammer heute getan. Wir unterstützen den Umweltminister in unserem gemeinsamen Vorhaben, nun eine Regelung zu finden, die wolfsfreie Zonen wie etwa entlang von nicht zu schützenden Deichen ermöglicht.“