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Pressemitteilung vom 11.03.2014

Hannover. Die bevorstehende EEG-Novelle darf die Windenergie in Norddeutschland nicht abwürgen. Das haben die die Vorsitzenden der norddeutschen CDU-Fraktionen während ihrer gestrigen Konferenz gefordert und ein entsprechendes Positionspapier verabschiedet. Niedersachsens CDU-Fraktionschef Björn Thümler erklärte dazu: „Die Windenergie ist das Rückgrat der Energiewende. Das wirtschaftliche Potential der Windenergie ist gerade für Norddeutschland enorm: Allein in Niedersachsen bietet die Windbranche Beschäftigungsmöglichkeiten für rund 24.000 Menschen. Die mit der Windkraft verbundenen Perspektiven und wirtschaftlichen Einnahmequellen werden insbesondere in den ländlichen Kommunen dringend benötigt.“

Vor diesem Hintergrund dürften die Vergütungssätze bei der Onshore-Windenergie nicht unter die so genannten Stromgestehungskosten fallen. Um Windenergie an Land flächensparend auszubauen, müsse das Repowering konsequent genutzt werden. „Der Repowering-Bonus muss unbedingt erhalten bleiben“, forderte Thümler.

Für den Windkraftausbau auf dem Meer sei die Verlängerung des Stauchungsmodells bis Ende 2019 unverzichtbar. „Das Ziel bleibt der beschlossene Ausbaupfad für Windkraftanlagen auf See mit 6,5 Giga-Watt bis 2020.“ 

Um die Weiterleitung des Windstroms zu gewährleisten, müsse der Ausbau der Netzinfrastruktur forciert werden. Thümler: „Der Netzausbau ist das dominierende Thema der nachhaltigen Energieversorgung. Die Bürger müssen umfassend beteiligt werden. Wo es wirtschaftlich realisierbar ist, muss die Möglichkeit erdverlegter Hochspannungskabel ergebnisoffen geprüft werden.“

Als Anlage finden Sie das Positionspapier Windenergie.