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Pressemitteilung vom 15.01.2013

Hannover. Nach den jüngsten Medienberichten über die schwierige Umwandlung der Siag-Nordseewerke von einer Schiffswerft in einen Zulieferer der Offshore-Industrie hat der Vorsitzende der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, erneut Vorwürfe gegen SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück erhoben. „Herr Steinbrück erweckt gern den Eindruck, er sei seinerzeit bei dem Prozess der Neuausrichtung der Nordseewerke nur Zaungast gewesen. Zu dieser Legende passt allerdings nicht die Tatsache, dass Steinbrück 2011 – während seiner Zeit im Aufsichtsrat des ehemaligen Siag-Eigners ThyssenKrupp – mehrfach hoch dotierte Vorträge für ,Struktur-Management-Partner‘ (SMP) gehalten hat; jenes Beratungsunternehmen, das laut Medienberichten seit Februar 2012 mehr als eine halbe Million Euro an Beraterhonoraren bei den Nordseewerken kassiert hat, ohne dass sich an der Situation des Emder Unternehmens irgendetwas verbessert hätte, ganz im Gegenteil.“

Thümler weiter: „Die Verquickungen der erfolglosen Siag-Berater und Steinbrück haben zumindest ein Geschmäckle. Peer Steinbrück sollte zügig klarstellen, dass er für seine Vorträge keine Gegenleistungen für das Unternehmen SMP erbracht oder gar den Kontakt zu Siag hergestellt hat. Andernfalls hätten wir es mit einer Bigotterie sondergleichen zu tun.“