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Pressemitteilung vom 20.03.2014

Hannover. Im Zuge der EEG-Novellierung und der damit verbundenen Senkung der Einspeisevergütung soll sich Niedersachsen dafür einsetzen, dass die Strompreise für private Verbraucher und Unternehmen nicht weiter steigen. Das fordert ein Positionspapier der CDU-Landtagsfraktion zur Energiewende. „Bezahlbare, verlässliche Energie ist für Industrie und Handwerk ebenso wichtig wie für private Haushalte. Höhere Energiepreise mindern die Kaufkraft und schmälern die Binnennachfrage“, erläuterte CDU-Fraktionschef Björn Thümler. Energieintensive Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen, müssten weiterhin von der EEG-Umlage befreit bleiben, so Thümler. „Fehlentwicklungen in diesem Bereich müssen korrigiert werden, um den Industriestandort Niedersachsen nicht zu schwächen.“

Der CDU-Fraktionschef warnte vor einer Gefährdung der vielen Arbeitsplätze, die der Energiesektor insbesondere in Niedersachsen biete. „Niedersachsen ist Deutschlands bedeutendstes Energieland mit einem entsprechend großen Angebot an Arbeitsplätzen. Mit Initiativen zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses müssen wir der drohenden Lücke an qualifizierten Arbeitskräften in dieser Energiebranche begegnen.“ Zu diesem Zweck fordert die CDU, das naturwissenschaftliche Angebot an Schulen auszubauen und das Interesse an betrieblichen Praktika im Energiesektor stärker zu wecken. Die Ideen-Expo sei ein erstklassiges Beispiel dafür, wie man junge Menschen für technische und energiewirtschaftliche Zusammenhänge begeistern könne.