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Pressemitteilung vom 05.05.2022

Thiele: Rammschlag in Wilhelmshaven ist für Niedersachsen und Deutschland ein großer Schritt zur Unabhängigkeit von russischem Gas

Hannover. „Der heute in Wilhelmshaven vollzogene erste Rammschlag für den neuen LNG-Terminal in Wilhelmshaven ist für Niedersachsen und Deutschland ein großer Schritt zur Unabhängigkeit von russischem Gas. Bei dem Projekt geht es um die Versorgungssicherheit unserer Menschen und der Wirtschaft. Wir danken Minister Bernd Althusmann, dass er als Aufsichtsratsvorsitzender der NPorts dieses Projekt maßgeblich vorantreibt“, so der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Ulf Thiele.

Bei der Finanzierung erwarte die CDU-Fraktion eine starke Beteiligung des Bundes, da das LNG Projekt eine nationale Bedeutung habe. Niedersachsen könne diese Mittel nicht alleine stemmen. „Daher halten wir den Vorschlag von Minister Bernd Althusmann für richtig und notwendig, das geplante LNG-Gesetz des Bundes um einen Finanzierungsteil zu erweitern“, so Thiele.

„Entlarvend ist in diesem Zusammenhang das Verhalten der selbsternannten „Deutschen Umwelthilfe“, die jetzt gegen dieses für die Gasversorgung der Haushalte und Unternehmen in Deutschland wichtige Projekt vorgeht und Widerspruch einlegt. Diese Organisation verfolgt dabei wieder nur ihre eigenen Interessen. Die sozialen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Folgen sind diesen Herrschaften offenbar egal. Das LNG-Gesetz muss daher auch sicherstellen, dass eine Blockade des Baus durch solche Organisationen verhindert wird. Wir befinden uns in einer außerordentlichen Situation. Wir müssen jetzt alles dafür tun, die Energieversorgung der Menschen und Unternehmen zu sichern und zugleich, Schritt für Schritt, aber so schnell wie möglich unabhängig von russischem Gas zu werden“, so der Fraktionsvize. Die Umwelthilfe verfolge offenbar andere, ganz eigene Interessen.