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Pressemitteilung vom 11.12.2014

Hannover. Mit Blick auf den „Chancenspiegel 2014″ äußerte sich der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Kai Seefried, besorgt über die Pläne der rot-grünen Landesregierung zur Änderung des Schulgesetzes: „Anstatt auf das solide Fundament unserer Regierungszeit aufzubauen und konsequent weiter an einer modernen Schullandschaft zu arbeiten, zielt der Schulgesetzentwurf von Kultusministerin Heiligenstadt auf Gleichmacherei“, sagte Seefried.

Der „Chancenspiegel“ wird jährlich von der Bertelsmann Stiftung herausgegeben und erscheint in diesem Jahr bereits zum dritten Mal.

„Die Untersuchung zeigt deutlich, dass die von der CDU-geführten Landesregierung eingeschlagene Richtung in der Schulpolitik die richtige war: Wir haben bis 2012 mehr Schüler im Ganztagsbetrieb untergebracht, die Zahl der Schulabbrecher gesenkt und konnten den Anteil der Schüler an den Gymnasien deutlich ausbauen“, sagte der CDU-Schulexperte. Er habe große Bedenken, ob sich dieser positive Trend fortsetzen lasse, wenn Rot-Grün wie aktuell geplant das Einheitsschulsystem anstrebe, so Seefried weiter.

„Die Fixierung auf die Gesamtschule ist der falsche Ansatz – damit haben SPD und Grüne die Schüler über und unter dem Durchschnitt vollkommen aus dem Blick verloren. Ihnen bietet der Schulgesetzentwurf weder Chancen noch Perspektiven. Wir müssen die starken Schüler fordern und die schwächeren fördern“, sagte Seefried. Der Erfolg einer guten Schulpolitik lasse sich nicht nur an der Zahl der Abiturienten ablesen, sondern auch daran, wie viele Schüler einen Berufseinstieg schaffen, sagte Seefried.