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Pressemitteilung vom 15.12.2021

Schepelmann: Mit dem Rückkauf der OHE-Schienenstrecken haben wir ein großes Potenzial für mehr Klimaschutz und bessere Mobilität im ländlichen Raum

Hannover. „Mit dem Rückkauf der Schieneninfrastruktur von der OHE AG und der Überführung in eine neue landeseigene Gesellschaft, beide mit Sitz in Celle, holen wir knapp 300 Kilometer Streckennetz im ländlichen Raum zurück in Landesbesitz. Damit bringen wir auch einen jahrelangen Prozess erfolgreich zum Ende“, berichtet der CDU-Abgeordnete aus dem Celler Land, Jörn Schepelmann.

Mit dem Beschluss zum Rückkauf der Schieneninfrastruktur sei damit der erste Schritt getan. Nun werde es darauf ankommen, die neue Gesellschaft ins Laufen zu bringen und die Sorgen und Unklarheiten der übernommenen Mitarbeiter, was deren Tarifvertrag angeht, schnell zu beseitigen. „Mit den geplanten Investitionen von über 70 Millionen EUR in die Sanierung und Erneuerung der Strecken gehen wir dann den zweiten Schritt – hin zur Optimierung des Güterverkehrs im Nordosten Niedersachsens zum Wohle unserer Wirtschaft“, so Schepelmann weiter.

Perspektivisch müsse es dann in einem dritten Schritt darum gehen, dass wieder mehr Güter auf die Schiene und auch den Schienenpersonennahverkehr wieder in die Dörfer gebracht werden müsse.

„Zusammen mit der Landesregierung, den Kommunen, der Politik UND den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, sollten wir JETZT die Arbeit aufnehmen, damit schon bald wieder Personenzüge auf diesen Strecken fahren können“, appelliert der CDU-Politiker.

Die Voraussetzungen dafür seien gut wie nie, denn der Wunsch und das Bewusstsein für Klimaschutz und Mobilität im ländlichen Raum hätten eine stärkere Bedeutung erlangt. Und selbst der Bund habe bei seiner laufenden Überarbeitung des Nutzen-Kosten-Indikators (NKI) endlich erkannt, dass ländliche Räume besser berücksichtigt werden müssten.

„Somit dürften zukünftig neue und auch detaillierte Gutachten und Bewertungen von Strecken bessere Aussicht auf Erfolg haben. Und da bin ich mir ganz sicher: Sanierte Strecken in Landeseigentum erst recht. Deshalb stehen die Chancen aber gut und diese sollten wir beim Schopfe packen!“, so Schepelmann abschließend.