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Pressemitteilung vom 05.01.2015

Hannover. Der stellvertretende Vorsitzende und verbraucherschutzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Frank Oesterhelweg, begrüßt die Klarstellung von Bundesagrarminister Christian Schmidt in der aktuellen Debatte um eine mögliche Aufweichung regionaler Herkunftsbezeichnungen im Zuge des mit den USA aktuell verhandelten Freihandelsabkommens TTIP. „Die Herstellung regionaler Spezialitäten ist eine große Chance für unsere heimischen Produzenten. Dafür muss sich der Kunde aber darauf verlassen können, dass zum Beispiel der Eichsfelder Feldkieker auch tatsächlich aus dem Eichsfeld und der Ammerländer Schinken aus dem Ammerland kommt“, betont Oesterhelweg. „Dieses Qualitätsmerkmal darf unter keinen Umständen gefährdet werden. Im Gegenteil: Unsere regionaltypischen und traditionellen Spezialitäten sind oft weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt und eignen sich damit bestens für den Export.“ Schmidt hatte am Sonntagabend im Bayerischen Rundfunk angekündigt, sich auch in Zukunft für den Schutz regionaler Lebensmittel durch die EU einsetzen zu wollen.

Oesterhelweg weiter: „Vielfalt und Besonderheiten regionaler Produkte gilt es zu erhalten und zu schützen. Die Verbraucher dies- und jenseits des Atlantiks wollen keinen Einheitsbrei, sie wollen etwas Besonderes für ihr Geld.“