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Pressemitteilung vom 03.07.2013

Hannover. Nach Ansicht des Parlamentarischen Geschäftsführers der CDU-Landtagsfraktion, Jens Nacke, schadet das Auftreten des niedersächsischen Vorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Eberhard Brandt, den Interessen des Verbandes und dem Ansehen der Lehrer. „Als GEW-Mitglied sollte man sich fragen, ob Herr Brandt in punkto Stil und Inhalt noch der richtige Mann ist, um die Interessen von Lehrern nach außen zu vertreten.“

Nacke kritisierte den Vorschlag Brandts im Vorfeld der Haushaltsberatungen der Landesregierung, kleine Grundschulen auf dem Land zugunsten größerer Schulen zu schließen. „Wer im ländlich geprägten Niedersachsen pauschal fordert, kleine Schulstandorte aufzulösen, hat das Wesen dieses Landes nicht begriffen.“ Hinzu kämen die niveaulosen Einlassungen Brandts am Rande der Haushaltsberatungen. Laut Medienberichten hatte Brandt die CDU als „verlogenes Pack“ bezeichnet und gefordert, „die sollen die Klappe halten.“ Nacke dazu: „Wenn sich der oberste Vertreter von Lehrerinteressen in dieser Art und Weise äußert, ist das nur noch peinlich und unverfroren. Die Eltern schulpflichtiger Kinder kann man allerdings beruhigen: Eberhard Brandt spricht zwar für Lehrer, hat aber selber keine Lust zu unterrichten – und das ist auch gut so.“