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Pressemitteilung vom 05.09.2013

Hannover. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Jens Nacke, hat die Landesregierung aufgefordert, zeitnah über ein Disziplinarverfahren gegen den früheren grünen Staatssekretär Udo Paschedag zu entscheiden. „Sollte es zu einem Disziplinarverfahren kommen, muss dies möglichst zügig abgeschlossen werden, damit sich Paschedag unbelastet im Untersuchungsausschuss erklären kann.“ Gleichzeitig machte Nacke klar, dass es der Landesregierung nicht helfen werde, im Fall Paschedag auf Zeit zu spielen. „Paschedags Aussage im Untersuchungsausschuss durch ein sich hinziehendes Disziplinarverfahren zu verhindern, wird nicht funktionieren. Paschedag ist die Schlüsselfigur in der Affäre, deshalb werden wir ihn auf jeden Fall im Ausschuss anhören.“

Paschedag kenne die Wahrheit und die Hintergründe in der Affäre, so Nacke. „Ministerpräsident Weil und Minister Meyer haben Paschedag bis heute nicht das Wort gegönnt. Es liegt auch in Paschedags Interesse, reinen Tisch zu machen. Ich gehe davon aus, dass er sich nicht weiter in der Öffentlichkeit verunglimpfen lassen wird.“