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Pressemitteilung vom 26.09.2013

Hannover. Der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Axel Miesner, hat sich im Rahmen der heutigen Plenardebatte für einen ganzheitlichen Ansatz im Umgang mit der Energiewende ausgesprochen. „Es kann nicht sein, dass die erneuerbaren Energien immer weiter ausgebaut werden, der Netzausbau aber nicht nachkommt, der Bau von Speicheranlagen verhindert wird und modernste Gaskraftwerke vom Netz gehen, weil sie sich nicht mehr rechnen“, sagte Miesner. Die Verfügbarkeit und der Preis des Stroms würden immer mehr zu einem entscheidenden Standortfaktor in Europa. Es gelte daher, das „Energie-Dreieck“ aus Ökologie, Ökonomie und Versorgungssicherheit im Gleichgewicht zu halten. „Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist nach wie vor der richtige Weg. Wir müssen uns aber auch Gedanken darüber machen, wo der Strom herkommen soll, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht“, so der CDU-Energieexperte.

Es sei wenig hilfreich, denjenigen, die sich Gedanken über die Strompreise machen würden, stets zu unterstellen, sie wollten den Ausbau der erneuerbaren Energien beenden. „Die Energiewende muss gelingen, keine Frage. Das kann sie aber nur, wenn sie auch weiterhin einen starken Rückhalt in der Bevölkerung hat“, betonte Miesner. „Es muss uns langfristig gelingen, Versorgungssicherheit zu realistischen Preisen zu garantieren.“