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Pressemitteilung vom 15.04.2015

Hannover. Die CDU-Landtagsfraktion hat eine neue Gesprächsplattform für den Austausch mit Spätaussiedlern und Heimatvertriebenen initiiert. Dazu kamen gestern (Dienstag) Abgeordnete der CDU-Fraktion mit Vertretern verschiedener Verbände zum „Forum für Aussiedler- und Heimatvertriebenenfragen“ zusammen. Ein zentrales Thema des Treffens war die Lage der deutschen Minderheit in den Kriegsgebieten der Ost-Ukraine. „Diese Menschen brauchen unsere Hilfe – wir brauchen kurzfristige Entscheidungen auf Bundesebene, damit die Betroffenen schnell nach Deutschland aussiedeln können“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Editha Lorberg.

Ein weiteres Thema des Forums war die Intensivierung bestehender Partnerschaften, wie beispielsweise mit Schlesien. „Die Schlesier haben Niedersachsen nach dem Zweiten Weltkrieg wie kein anderes Bundesland geprägt. Gerade deswegen müssen die Kontakte erhalten und gepflegt werden“, sagte Lorberg. Besonders wichtig seien dazu Besuche vor Ort sowie die Förderung deutschsprachigen Unterrichts in schlesischen Schulen.

In Niedersachsen selbst müsse mehr für die Unterstützung der zahlreichen Heimatmuseen und Sammlungen getan werden, die von den verschiedenen Vertriebenengruppen unterhalten werden. „Die CDU-geführte Landesregierung hatte ein Investitionsprogramm für kleine Museen ausgeschrieben, das durch Rot-Grün eingestellt wurde“, so Lorberg. „Heute stehen ungefähr 30 Prozent dieser Einrichtungen vor der Schließung. Hier ist die Landesregierung gefordert endlich eine dauerhafte Lösung für diesen kulturellen und historischen Schatz Niedersachsens zu finden.“