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Pressemitteilung vom 18.02.2021

Koch: Wir müssen mehr Lust auf Hauswirtschaft machen, die positiven und erfüllenden Seiten des Berufsbildes hervorheben

Hannover. Die Fraktionen von CDU und SPD habe heute den Antrag „Hauswirtschaft stärken“ auf die Tagesordnung des Landtages gebracht. Ursprung fand dieser Antrag in den Handlungsbedarfen der Pflege. „Dort werden hauswirtschaftliche Dienstleistungen unbestritten benötigt“, so die Abgeordnete Veronika Koch. „Eine gestärkte Hauswirtschaft dient aber auch unseren Alltagskompetenzen, vermindert die Lebensmittelverschwendung, fördert die Gesundheit der Gesellschaft und kann sogar Verschuldung vermeiden.“

„Was müssen wir tun? Wir müssen mehr Lust auf Hauswirtschaft machen. Wir müssen die positiven und erfüllenden Seiten des Berufsbildes der Hauswirtschaft in den Fokus der Arbeitswelt rücken. Hauswirtschaft ist nicht altbacken“, so Koch.

Mit dem Antrag sollen die bisherigen Anstrengungen unter Federführung von Ministerin Barbara Otte-Kinast und unter Mitwirkung des (ZEHN) in Oldenburg ausgebaut werden. „Angesichts der veränderten Anforderungen braucht die Hauswirtschaft allen voran eine Qualitätssicherung und dazu soll ein niedersächsisches Konzept erarbeitet werden. Duale Ausbildungsbetriebe sollen gefördert werden, um mehr qualifizierte Fachkräfte aus- und fortzubilden“, so die Abgeordnete. Darüber hinaus solle geprüft werden, wie das Bildungsangebot im Bereich Haushaltswirtschaft und Ernährung an unseren Berufsbildenden Schulen landesweit erhalten werden könne.

„Ebenso ist es dringend geboten, dass Existenzgründungen im Bereich Haushaltswirtschaft gefördert werden. Wir brauchen professionelle hauswirtschaftliche Kompetenzen, damit wir in vielen gesellschaftlich relevanten Bereichen besser und nachhaltiger aufgestellt sind“, so die Abgeordnete. Zuletzt habe sich in der Corona-Krise gezeigt, dass qualifizierte Fachkräfte in Pflegeeinrichtungen, in Krankenhäusern aber auch in Gemeinschaftseinrichtungen fehlten. „Dem wollen wir mit unserem Antrag entgegenwirken“, so Koch.