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Pressemitteilung vom 10.06.2021

Joumaah: Regionale Gesundheitszentren einführen und die niedersächsische Krankenhauslandschaft weiterentwickeln

Hannover. „Die Gestaltung einer sektorenübergreifenden Gesundheitsversorgung gilt als eine der zentralen Herausforderungen im deutschen Gesundheitswesen“, erläutert Petra Joumaah, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung die Einbringung von zwei Entschließungsanträgen der Fraktionen von CDU und SPD im Niedersächsischen Landtag. Um auch langfristig eine moderne, qualitativ hochwertige und wohnortnahe Krankenhausversorgung sicherzustellen, sind daher grundlegende und strukturelle Veränderungen notwendig, die insbesondere auch einen effizienteren Personaleinsatz ermöglichen. „Neben einer stärker auf Strukturwandel ausgerichteten Investitionsfinanzierung für Krankenhäuser müssen nicht zuletzt auch die stärkere Nutzung digitaler Infrastrukturen und Technologien im Gesundheitswesen sowie der Ausbau sektorenübergreifende Versorgungskonzepte zum Wandel in der niedersächsischen Krankenhausversorgung beitragen“; so Joumaah weiter.

Die beiden Anträge sind dabei Teil der Ergebnisse der überzweijährigen Arbeit der Enquetekommission „Sicherstellung der ambulanten und stationären medizinischen Versorgung in Niedersachsen“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, konkrete und zukunftsweisende Empfehlungen zur Sicherung einer bedarfsgerechten medizinischen Regelversorgung zu entwickeln. Dabei geht es um die Frage, wie die zukünftige Weiterentwicklung der niedersächsischen Krankenhauslandschaft aussehen muss. Kern sind dabei besser ausgestattete und leistungsfähigere Krankenhäuser, in denen spezielle Versorgungsleistungen bei gleichzeitiger Gewährleistung einer gut erreichbaren Grundversorgung stärker konzentriert werden sollen. „Wir brauchen hier rechtsverbindliche Regelungen für Krankenhäuser sowohl im fachlichen, technischen und personellen Bereich, insbesondere für die Behandlung und Pflege von Patientinnen und Patienten mit schwersten Erkrankungen“, so Joumaah.