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Pressemitteilung vom 11.06.2021

Hopmann: Interessen von Kindern und Jugendlichen müssen während und nach der Pandemie stärker berücksichtigt werden

Hannover.  „Wir alle wissen, dass die Pandemie Kinder und Jugendliche mit am härtesten trifft, weil gerade ihre Lebensrealität am stärksten eingeschränkt ist. Deswegen müssen wir Kinderbedürfnisse noch mehr in den Mittelpunkt der Debatte zu stellen. Wir fordern in unserem Entschließungsantrag daher, Familien und ihre Bedürfnisse noch mehr in den Fokus der Pandemiebekämpfung zu rücken“, so Laura Hopmann, Mitglied im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in der heutigen Landtagsdebatte.

Daneben muss aber auch die Kinder- und Jugendarbeit gestärkt und ausgeweitet werden, um damit einerseits den jungen Menschen wieder soziale Räume zu öffnen und andererseits den Einrichtungen eine Perspektive für die Zukunft zu geben. „Wir wollen den Kindern und Jugendlichen zeigen, dass wir ihre monatelangen Einschränkungen und Entbehrungen nicht als selbstverständlich hinnehmen. Dazu gehört auch, dass wir ihnen im Sommer Zeit zum Durchatmen geben, ihnen die Ferienfreizeiten, die gemeinsamen Ausflüge und die Beschäftigung in Gruppen wieder ermöglichen – und ihre Eltern bei der Betreuung entlasten.  Wir wollen Kinder Kinder sein lassen, denn Kindheit und Jugend können nicht einfach nachgeholt werden“, so Hopmann weiter.

Im Hinblick auf eine Impfstrategie für junge Menschen gilt der Grundsatz einer nachvollziehbaren Kommunikation transparenten Aufklärung, denn der Erfolg einer Impfkampagne ist im Wesentlichen abhängig vom Vertrauen in den Impfstoff und vom Vertrauen in die Umsetzung der Impfung. „Deshalb wollen wir gemeinsam eine landesweite Informationskampagne auf den Weg bringen, die umfassend über die Vorteile und Risiken für Kinder aufklärt. Eine zentrale Botschaft dieser Informationskampagne muss sein: die Entscheidung zur Impfung des eigenen Kindes ist und bleibt freiwillig! Niemand wird gezwungen, sich oder sein Kind impfen zu lassen – auch nicht mittelbar“, stellt die CDU-Politikerin klar.