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Pressemitteilung vom 14.04.2015

Hannover. Mit Blick auf die heute beginnende Verhandlung über die Klage Hamburgs gegen das Betreuungsgeld hat sich der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Reinhold Hilbers, ausdrücklich für die Leistung des Bundes ausgesprochen. „Wir wollen, dass Eltern selbst entscheiden können, welche Art der Betreuung für ihr Kind am besten geeignet ist“, sagte Hilbers. „Das Betreuungsgeld steht insofern nicht in Konkurrenz zu den Krippen, sondern ermöglicht den Familien echte Wahlfreiheit – ohne eine Betreuungsform zu benachteiligen.“ Das Betreuungsgeld stelle eine Anerkennung der Erziehungsleistung in der Familie dar. Für viele junge Familien sei die Leistung zudem eine willkommene finanzielle Unterstützung.

Tatsächlich erfreut sich das Betreuungsgeld seit seiner Einführung im Sommer 2013 wachsender Beliebtheit: So stieg die Zahl der Empfänger laut Angaben des statistischen Bundesamts von knapp 146.000 Anfang 2014 bis Jahresende auf mehr als 386.000. Mit rund 36.000 Empfängern belegt Niedersachsen unter den Ländern Platz vier. Hilbers: „Die Zahlen belegen, dass Familien die angebotene Gestaltungsfreiheit bei der Betreuung ihrer Kinder gerne annehmen.“