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Pressemitteilung vom 30.04.2013

Hannover. Nach Ansicht des hafenpolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion, Bernd-Carsten Hiebing, ist die heutige Unterrichtung des Ausschusses für Häfen und Schifffahrt durch Wirtschaftsminister Lies ein Beleg für den „riskanten hafenpolitischen Kurs“ der Landesregierung. „Fragwürdig und risikobehaftet ist insbesondere die Ankündigung eines ‚Norddeutschen Hafenkonzepts‘ – vor allem, wenn es die bisherigen Vermarktungsstrategien des Landes auf lange Sicht ersetzen soll“, sagte Hiebing. Bei einer länderübergreifenden Kooperation dürfe für Niedersachsen nicht die Gefahr bestehen, gegenüber den Häfen in Hamburg und Bremerhaven ins Hintertreffen zu geraten. „Der Schwerpunkt muss auch weiterhin auf der nationalen und internationalen Vermarktung der eigenen Seehäfen liegen“, so der CDU-Hafenexperte. „Es wäre absurd, wenn der Minister zwar die Vermarktung des JadeWeserPorts an sich zieht, gleichzeitig aber Kompetenzen an andere norddeutsche Häfen abtritt.“ Niedersachsens Küste biete zahlreiche Häfen mit enormem Entwicklungspotential, denen die Landesregierung mehr Aufmerksamkeit widmen müsse. Als Beispiel nannte Hiebing die weiteren Planungen für einen möglichen Offshore-Hafen am Rysumer Nacken, die das Land jetzt zügig in die Wege leiten müsse.