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Pressemitteilung vom 30.01.2015

Hannover. Im Zusammenhang mit dem bestätigten Fall der Infektionskrankheit „Rotz“ bei einem Sportpferd aus Niedersachsen mahnt der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Helmut Dammann-Tamke, zu höchster Aufmerksamkeit. „Die ‚Rotz‘-Infektion galt in Deutschland als ausgerottet. Der erneute Ausbruch zeigt, dass wir die Krankheit nicht aus den Augen verlieren dürfen.“

Bereits im November 2014 war ein Pferd im Landkreis Osnabrück zunächst negativ auf eine „Rotz“-Infektion getestet worden. Nach einer „diagnostischen Tötung“ des Tieres wurde die Infektion jedoch am 27. Januar (Dienstag) amtlich bestätigt. Die Krankheit ist damit zum ersten Mal seit 1956 wieder in Deutschland aufgetreten. „Auch wenn offenbar nach derzeitigen Erkenntnissen keine weiteren Tiere betroffen sind, ist höchste Sensibilität geboten. Vor allem im Pferdeland Niedersachsen muss die Gesundheit der Tiere geschützt werden – auch, um wirtschaftliche Einbußen zu vermeiden“, betonte Dammann-Tamke.

Der CDU-Agrarexperte kündigte an, dass die CDU-Fraktion im Agrarausschuss eine Unterrichtung durch das Landwirtschaftsministerium beantragen wird. „Pferdebesitzer und Züchter brauchen Sicherheit – dazu muss zweifelsfrei geklärt werden, wo sich das Pferd angesteckt haben könnte.“