Zurück zur Übersicht

Pressemitteilung vom 13.12.2013

Hannover. Nach Ansicht des agrarpolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion, Helmut Dammann-Tamke, hat Landwirtschaftsminister Meyer neben der Affäre Paschedag seit heute ein weiteres, massives Glaubwürdigkeitsproblem. Mit Blick auf die heute von Rot-Grün im Plenum abgelehnte Unterrichtung zum „Gammelfleischskandal“ in Bad Bentheim sagte Dammann-Tamke: „SPD und Grüne wollten ihren überforderten Landwirtschaftsminister schützen. Dennoch kann das Schweigen Meyers nicht über sein offenkundiges Versagen hinwegtäuschen. Bereits im Juni wurden Proben in einem Fleisch verarbeitenden Betrieb in Bad Bentheim wegen des Verdachts auf Gammelfleisch genommen. Bis heute kann oder will Meyer nichts zum Ergebnis und Verbleib der Proben sagen. Der ehemalige Chefaufklärer in Sachen Verbraucherschutz ist sprachlos und geht in Deckung.“

Es sei ein Armutszeugnis für Meyer, dass erst Recherchen des Magazins „Plusminus“ im November den Verdacht gegen den Bad Bentheimer Betrieb öffentlich gemacht hätten. „Es ist unglaublich: Seit Monaten lässt Niedersachsen Verbraucherschutzminister Meyer den Betrieb gewähren, nicht wissend, ob dadurch Konsumenten gefährdet werden. Was muss eigentlich noch passieren, damit Ministerpräsident Weil seinen völlig überforderten Agrarminister zur Ordnung ruft?“

  • Zum besseren Verständnis der Ereignisse rund um Gammelfleisch aus Bad Bentheim haben wir eine Chronologie angefügt.
  • Für ein Statement steht Ihnen der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Helmut Dammann-Tamke, nach TO 32 (Haushaltsberatungen 2014/Abstimmungen) gern vor der CDU-Pressestelle (R 180) zur Verfügung.