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Pressemitteilung vom 17.03.2022

Bock: Kriminalitätsstatistik für 2021 – weniger Straftaten und hohe Aufklärungsquote durch gute Polizeiarbeit

Hannover. Niedersachsen ist wieder ein Stück sicherer geworden dank der hervorragenden Arbeit der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. Dies ist das Ergebnis der heute vom Innenministerium vorgestellten polizeilichen Kriminalstatistik für das abgelaufene Jahr 2021. „Noch nie wurden so wenig Straftaten registriert. Unsere Bürgerinnen und Bürger können sich zunehmend sicher fühlen, weil die rot-schwarze Landesregierung in den letzten vier Jahren die richtigen Weichen für die Polizeiarbeit bei der Strafverfolgung gestellt hat“, betont der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion André Bock. Beleg dafür sei auch die hohe Aufklärungsquote mit über 64 Prozent. „1.500 neue Beschäftigungsmöglichkeiten bei der Polizei wurden seit Regierungsbeginn geschaffen. Die Polizeibehörden hatten noch nie so viel Personal, um die wichtige Aufgabe der Kriminalitätsbekämpfung zu erfüllen“, so Bock.

Die vorliegenden Zahlen machen aber auch deutlich, dass sich Kriminalität zunehmend verändert. So sind die Zahlen bei Wohnungseinbrüchen stark gesunken. Auf der anderen Seite steigen die Deliktszahlen bei Straftaten, die mit Hilfe des Internets begangen werden, deutlich an. „Die Kriminalitätsbekämpfung im digitalen Raum muss daher ein klarer Schwerpunkt bei der Polizeiarbeit in den kommenden Jahren sein“, fordert Bock weiter, denn dies habe Auswirkungen auf den Personalkörper und die Ausbildung bei der Polizei.

„Wir müssen weg vom Generalisten hin zum Spezialisten, wir brauchen dringend mehr Fachleute im Bereich der Cyberkriminalität. Zusätzlich benötigen wir eine echte Technikoffensive bei der Polizei, gerade wenn es um die Auswertung großer Datenmengen geht“, erläutert der CDU-Politiker.

Und schließlich werden neue Ermittlungsmethoden und -befugnisse für die Strafverfolgungsbehörden benötigt, insbesondere bei der Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet oder bei der Abwehr von Cyberangriffen auf Behörden und Unternehmen. „Insofern weist der Berliner Ampelkoalitionsvertrag in die falsche Richtung. Dort wird der Abbau von bewährten Ermittlungsinstrumenten wie der Quellen-Telekommunikationsüberwachung oder der Online-Durchsuchung propagiert oder die Heraufsetzung der Eingriffsschwellen für den Einsatz von Überwachungssoftware gefordert. Für Straftäter, die im Internet unterwegs sind, brechen damit goldene Zeiten an. Hier werden wir konsequent gegensteuern, um keine rechtsfreien Räume in der digitalen Welt entstehen zu lassen. Die CDU-Fraktion ist der Garant für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen, auch im Internet“, so Bock abschließend.