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Pressemitteilung vom 20.06.2019

Bock: Berufsbildende Schulen benötigen gute Ausstattung mit Personal und ein ausreichendes Budget

Hannover. „Das duale Ausbildungssystem hat immer noch einen hohen Stellenwert, findet weltweite Beachtung, ja gar Bewunderung. Das dies so ist, ist kein Selbstverständnis. Dafür stehen die Berufsbildenden Schulen in Niedersachen, ebenso wie die vielen Betriebe und Unternehmen“, erklärte André Bock, Vorsitzender des Kultusausschuss im Niedersächsischen Landtag. Damit dies so bleibe, bräuchte es starke und weitestgehend selbständig agierende Berufsbildende Schulen in der Fläche.

Dabei seien die Probleme der Berufsbildenden Schulen der CDU-Fraktion durchaus bewusst: dringender Bedarf an Fachkräften, Umstellung auf die Themenbereiche Digitalisierung, Handwerk 4.0, Integration und Inklusion. „Damit die Berufsbildenden Schulen diesen Herausforderungen begegnen können benötigen sie eine gute Ausstattung mit Personal und ein ausreichendes Budget, mit dem sie flexibel agieren und reagieren können“, so Bock.

Hinsichtlich der Sorge der Berufsschulen um die Finanzierungssicherheit laufender Arbeitsverträge habe man nun kurzfristig eine Lösung finden können und den Schulen 10 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stellen können.

„In Zukunft wollen wir die Berufsschulen aber weiter stärken. Dies heißt für uns, wir wollen, dass das Kultusministerium für den Haushalt 2020 den Schwerpunkt auf die Berufsbildenden Schulen gelegt wird, die 260 Stellen mit KW-Vermerk dürfen nicht gestrichen werden und Lehrerstellen, die über die sogenannte politische Liste der Fraktionen gekommen sind, müssten verstetigt werden“, so der Bildungspolitiker. Darüber hinaus wolle die CDU-Fraktion einen Maßnahmenkatalog, der die Unterrichtsversorgung an den Berufsbildenden Schulen weiter verbessert und es den Schulen ermögliche, zügig und flexibel auf aktuelle Stellenbedarfe zu reagieren.

„Wir wollen, dass die Berufsbildenden Schulen als wohnortnahe Akteure einer guten beruflichen Bildung erhalten bleiben. Davon profitiert am Ende auch das duale Ausbildungssystem“, so Bock.