Zurück zur Übersicht

Pressemitteilung vom 24.10.2013

Hannover. Die Verbraucherbildung muss Bestandteil der allgemeinen Bildung sein – das fordert die CDU-Landtagsfraktion in einem Entschließungsantrag, der in der kommenden Woche erstmals im Plenum beraten wird. „Die Verbraucher sind einer zunehmenden Informationsdichte und immer komplexeren Zusammenhängen ausgesetzt“, erklärte die CDU-Landtagsabgeordnete Karin Bertholdes-Sandrock. „Immer mehr Jugendliche und junge Familien geraten durch überstürzte Vertragsabschlüsse bei Handys oder unbedachte Kaufentscheidungen schon früh in die Verschuldung.“ Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, müsse in den einzelnen Schulfächern eine gezielte Schwerpunktsetzung zugunsten des Verbraucherschutzes erfolgen. „Die Verbraucherbildung betrifft alle Lebensbereiche – dazu gehört beispielsweise auch eine umfangreiche Aufklärung über den Abschluss von Verträgen und den Umgang mit Geld“, so Bertholdes-Sandrock. „Ziel muss sein, dass die Jugendlichen in die Lage versetzt werden, mündige Entscheidungen treffen und deren Konsequenzen abschätzen zu können.“

In ihrem Antrag fordert die CDU-Landtagsfraktion die Landesregierung deshalb auf, Lehrpläne, Curricula, Unterrichtsmaterialien und Schulbücher daraufhin zu überprüfen, ob die kontinuierliche Verbraucherbildung in den einzelnen Unterrichtsfächern schulformübergreifend gewährleistet ist. „Ein effektiver Verbraucherschutz fängt bei der Verbraucherbildung an“, betonte Bertholdes-Sandrock.