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Pressemitteilung vom 28.05.2013

Hannover. Die Rolle des ländlichen Raums bei der Trinkwassergewinnung ist nach Ansicht des umweltpolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer, bislang nicht ausreichend berücksichtigt. „Vor allem mit den Wäldern, aber auch mit den Acker- und Grünflächen sorgt der ländliche Raum dafür, dass ausreichend Trinkwasser in hervorragender Qualität zur Verfügung steht, um die Ballungszentren, die über weniger freie Flächen verfügen, mitzuversorgen. Diese Leistung muss anerkannt werden“, forderte Bäumer. Der Antrag der Regierungsfraktionen zur kommunalen Daseinsfürsorge in der Wasserversorgung, der am Mittwoch im Landtag beraten werden soll, spare diesen Aspekt jedoch vollständig aus. „Die Privatisierung der Wasserversorgung zu verhindern, ist grundsätzlich ein wichtiges Ziel – unser Trinkwasser darf auf keinen Fall in die falschen Hände gelangen“, betonte Bäumer. „Wenn man sich dem Thema Wasser allerdings ganzheitlich annehmen will, darf man die Leistung des ländlichen Raums nicht außer Acht lassen.“ Aus diesem Grund habe die CDU-Landtagsfraktion einen entsprechenden Änderungsantrag auf den Weg gebracht. Darüber hinaus kündigte Bäumer für den weiteren Jahresverlauf eine parlamentarische Initiative an. „Ein inhaltlicher Schwerpunkt in unserer Fraktionsarbeit wird in diesem Jahr ganz klar beim Thema Wasser liegen.“