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Die niedersächsischen Schützenvereinigungen sind ein fester Bestandteil des ehrenamtlichen bürgerschaftlichen Engagements und des Schießsports in unserem Land. Sie leisten einen wertvollen Beitrag bei der Förderung der Heimat- und Brauchtumspflege und sind in vielfältiger Weise auf karitativem und sozialem Gebiet und in der Jugendförderung aktiv.
Das Schützenbrauchtum hat sich über viele Jahrhunderte kontinuierlich entwickelt. Der ursprüngliche Zweck - die militärische Verteidigungsfunktion - wurde im Laufe der Zeit durch religiöse, karitative, kulturelle und soziale Aspekte ersetzt. Dabei sind die Schützenbruderschaften und -vereine ihren zentralen Zielen, nämlich der Gemeinschaft zu dienen, Traditionen zu pflegen und Geselligkeit zu ermöglichen, immer treu geblieben. In der heutigen Zeit steht neben der Bewahrung und Pflege der Tradition und des Brauchtums vor allem der Schießsport im Mittelpunkt der Aktivitäten. Durch die Weitergabe traditioneller Werte an junge Menschen und deren Heranführung an den Schießsport leisten die Vereine außerdem eine wichtige Arbeit im Bereich der Jugendbetreuung und Jugendförderung.
Die rot-grüne Koalition plant in Bremen die Einführung einer Waffensteuer. Demnach sollen Sportschützen eine jährliche Steuer von etwa 300 Euro pro Waffe entrichten.
Im Februarplenum stellten daraufhin die Abgeordneten Fritz Güntzler, Axel Miesner und Helmut Dammann-Tamcke der CDU-Landtagsfraktion eine Anfrage an die Landesregeirung, die für alle Sportschützen und Jäger in Niedersachsen bestätigte, dass es in Niedersachsen keine Waffensteuer nach bremer Vorbild geben werde.
Anfrage und Antwort der Landesregierung zur Waffensteuer