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Pressemitteilung vom 17.09.2015

Hannover. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Dirk Toepffer, fordert angesichts des großen Flüchtlingszustroms, die Feststellungsverfahren von möglichen beruflichen Qualifikationen massiv auszuweiten. „Wirtschaftsminister Lies musste heute im Rahmen der Beantwortung einer Dringlichen Anfrage der SPD-Fraktion fast kleinlaut einräumen, dass in Niedersachsen bislang lediglich rund 300 Gespräche mit Flüchtlingen über deren mögliche Qualifikationen und Kompetenzen geführt worden seien. Das ist angesichts der großen Zahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern, die sich bereits in Niedersachsen befinden und noch her kommen werden geradezu lächerlich.“

Toepffer weiter: „Lies muss sich umgehend um schnellere und vor allem einfach verständliche Feststellungsmöglichkeiten von Berufsqualifikationen kümmern. Die Aufnahme einer Arbeit ist die entscheidende Grundlage für eine erfolgreiche Integration von Flüchtlingen.“ Nach Toepffers Ansicht gebe es in der niedersächsischen Wirtschaft eine große Bereitschaft, Fachkräfte, aber wo immer möglich auch Menschen mit geringer Qualifikation in Lohn und Brot zu bringen. „Die Unternehmen haben ein großes Interesse an fähigen Arbeitskräften – allerdings müssen sie auch wissen, was diese Menschen an Qualifikationen mitbringen, bevor sie konkrete Job-Angebote machen können.“