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Pressemitteilung vom 18.12.2015

Hannover. Wie hoch ist die Auslastung der Niedersächsischen Staatstheater Hannover GmbH tatsächlich? Diese Frage möchte die CDU-Landtagsfraktion im Rahmen einer mündlichen Anfrage geklärt wissen. Hintergrund ist die aktuelle Debatte um die kontroverse „Freischütz“-Aufführung am Hannoveraner Opernhaus. Als Reaktion auf die Kritik an der Inszenierung hatte Opernintendant Dr. Michael Klügl gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (16. Dezember) auf eine erhebliche Steigerung der Auslastung des Staatstheaters von 60 auf 80 Prozent seit Beginn seiner Amtszeit verwiesen.

Toepffer: „Die Aussage des Opernintendanten verwundert schon sehr. Vor allem, weil die uns vorliegenden Zahlen eine ganz andere Sprache sprechen.“ Tatsächlich ist der Auslastungsgrad ausweislich der Wirtschaftspläne des Hauses zwischen 2005 und 2014 lediglich von 72, 23 Prozent auf 77,45 Prozent angestiegen – und zwar in beiden Sparten, Oper und Schauspiel, zusammengenommen. „In absoluten Zahlen hat das Staatstheater sogar fast 20.000 Besucher verloren“, so Toepffer weiter. „Um in dieser Frage Klarheit zu bekommen, bitten wir die Landesregierung die aktuellen Besucherzahlen und die Entwicklung von 2005 bis heute vorzulegen. Schließlich kommen den Staatstheater auch Landesmittel in nicht unerheblichem Umfang zu Gute.“

Die Anfrage der CDU-Fraktion finden Sie im Anhang dieser Pressemitteilung.