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Pressemitteilung vom 05.11.2015

Hannover. Mit ihrer hochkarätig besetzten Veranstaltung „Hochschulentwicklung für die Zukunft – Erfahrungen und Perspektiven der Exzellenzinitiative“ hat die CDU-Landtagsfraktion heute die Debatte um die Exzellenzinitiative in Niedersachsen neu angestoßen. In seiner Begrüßung hob CDU-Fraktionschef Björn Thümler Bedeutung und Aktualität des Förderprogramms hervor: „Nichts hat die Entwicklung der deutschen Hochschullandschaft in den letzten Jahren so stark beeinflusst und verändert wie die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern.“

Die aktuelle Förderperiode läuft 2017 aus – Bund und Länder haben sich bereits im vergangenen Jahr auf eine Fortsetzung geeinigt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand deshalb die Frage, wie sich die niedersächsischen Universitäten bestmöglich auf die kommende Auswahlrunde vorbereiten können und wie sie das Land dabei unterstützen kann. Thümler: „Niedersachsens Universitäten stehen im nationalen und internationalen Wettbewerb. Es wird höchste Zeit, zu überlegen, wie sich unsere Hochschulen für die nächste Förderrunde aufstellen können, um das Prädikat ‚exzellent‘ zu erwerben.“

Eine international besetzte externe Expertenkommission evaluiert aktuell die Initiative sowie ihre Auswirkungen auf das deutsche Hochschulsystem. Die Ergebnisse sollen im Januar 2016 vorliegen. Die neue Auswahlrunde startet voraussichtlich ebenfalls Anfang des kommenden Jahres. Bis dahin können sich die einzelnen Bundesländer noch an der konkreten Ausgestaltung des neuen Programms beteiligen.

Der stellvertretende Vorsitzende und wissenschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jörg Hillmer, forderte deshalb mehr Engagement seitens der rot-grünen Landesregierung. „Die Regierung Weil muss endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und aktiv die Chancen für Niedersachsen nutzen. Wir formulieren aus der heutigen Diskussion mit den Hochschulen konkrete Vorschläge, wie die neue Runde der Exzellenzinitiative aus niedersächsischer Sicht gestaltet werden soll und erwarten mehr Einsatz der Landesregierung“, forderte Hillmer. Es sei wichtig, dass Niedersachsen sich auf Bundesebene aktiv an der Neugestaltung des Programms beteilige. Hillmer: „Nur so kann das Land Einfluss auf die zukünftigen Auswahlkriterien nehmen und damit die niedersächsischen Universitäten konstruktiv bei ihrer Bewerbung unterstützen.“

Gemeinsam mit 30 weiteren Fachleuten und Vertretern der landesweiten Hochschulen diskutierten:

  • Prof. Dr.-Ing. Hans Müller-Steinhagen, Rektor der Technischen Universität Dresden,
  • Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen, Vizepräsidentin der Hochschulrektorenkonferenz,
  • Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Jürgen Hesselbach, Präsident der Technischen Universität Braunschweig,
  • Dr. Josef Lange, Staatssekretär a.D. und
  • Jörg Hillmer MdL, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.