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Pressemitteilung vom 13.05.2016

Seefried: Kultusministerium hat mangelhafte Aufgabenstellung im Mathematik-Abitur zu verantworten – Kultusministerin Heiligenstadt muss nachsteuern und Qualitätskontrolle verbessern

Hannover. Im Anschluss an die heutige (Freitag) von der CDU Fraktion beantragte Unterrichtung des Kultusausschusses zu den Schwierigkeiten beim diesjährigen schriftlichen Mathematik-Abitur erklärt der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Kai Seefried: „Zum ersten Mal in einem Jahrzehnt steuert das Kultusministerium in einer laufende Prüfung des Zentralabiturs nach. Das Ministerium unter Führung von Kultusministerin Heiligenstadt hat die mangelhafte Aufgabenstellung zu verantworten. Bei der kurzfristigen Schadensbegrenzung muss das Ministerium in erster Linie dafür sorgen, dass den betroffenen rund 20.000 Schülerinnen und Schülern keinerlei Nachteile entstehen.

Ebenso wichtig ist jedoch auch die Aufarbeitung der geschehenen Fehler bei der Vorbereitung des Abiturs. Kultusministerin Heiligenstadt muss dafür sorgen, dass die Qualitätskontrolle der Aufgaben künftig im Zentralabitur wieder richtig funktioniert. Zugleich muss alles dafür getan werden, die hohe Qualität und die Ansprüche des niedersächsischen Abiturs zu erhalten. Wir erwarten von der Kultusministerin größtmögliches Engagement bei der Bewältigung und Aufarbeitung dieses Problems. Sonst wird ihr Name ab jetzt nicht nur mit dem OVG-Urteil zur Lehrerarbeitszeit, historisch niedriger Unterrichtsversorgung und Fehlberechnungen bei der Kita-Finanzierung in Verbindung gebracht werden, sondern auch mit dem bisher schlimmsten Fehler im niedersächsischen Zentralabitur.“