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Pressemitteilung vom 31.05.2016

Seefried: Studie statt spürbarer Verbesserungen – Heiligenstadts Onlinebefragung ist reines Täuschungsmanöver

Hannover. Zum Start der von Kultusministerin Heiligenstadt in Auftrag gegebenen Online-Befragung zur Arbeitsbelastung niedersächsischer Lehrkräfte sagt der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Kai Seefried: „Nach drei Jahren Regierungszeit hat Kultusministerin Heiligenstadt nun festgestellt, dass ‚Mehr Zeit für gute Schule‘ sinnvoll ist. Doch anstatt selbst konkrete Verbesserungen auf den Weg zu bringen, gibt sie eine Studie in Auftrag. Wann sie endlich mit spürbaren Entlastungen rechnen können, – wann zum Beispiel Grundschulleitungen mehr Verwaltungsunterstützung erhalten – bleibt für die Lehrerinnen und Lehrer weiter ungewiss.“ Wirklich sinnvoll wäre aus Seefrieds Sicht stattdessen eine unabhängige Arbeitszeiterhebung an Niedersachsens Schulen gewesen. „Das hätte die Ministerin aus ihrer Niederlage am Oberverwaltungsgericht Lüneburg zur Lehrerarbeitszeit im vergangenen Jahr lernen können“, so der CDU-Schulexperte.

Seefried weiter: „Bereits vor einigen Wochen wurde angekündigt, dass es im Endeffekt keine weiteren Entlastungen für die Lehrkräfte geben werde – das zeigt einmal mehr, wie unehrlich die Aktion der Ministerin ist. Die Öffentlichkeit sollte sich von diesem Ablenkungsmanöver nicht täuschen lassen. Fakt ist: Die erste Amtsentscheidung dieser Kultusministerin war eine Mehrbelastung der Gymnasiallehrer durch die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung. Überlastung statt Entlastung, dafür steht die Schulpolitik unter Ministerin Heiligenstadt.“