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Pressemitteilung vom 14.12.2015

Hannover. Als „wichtigen Beitrag zur Inklusion“ bezeichnet Gudrun Pieper, Beauftragte der CDU-Landtagsfraktion für Menschen mit Behinderungen, den heute einstimmig verabschiedeten Antrag der CDU zur Gleichstellung aller von Assistenzhunden unterstützten Personen. Mit ihrem Antrag, der in der schriftlichen Anhörung auf breite Unterstützung aller zuständigen Fachverbände gestoßen ist, fordert die CDU die rot-grüne Landesregierung auf, sich für rechtliche Rahmenbedingungen einzusetzen, die Assistenzhunden den Zutritt zu allen Bereichen des öffentlichen Lebens ermöglichen. „Die Tiere leisten einen wesentlichen Beitrag zur Mobilität und Selbstständigkeit ihrer gesundheitlich eingeschränkten Besitzer“, so Pieper. Assistenzhunde seien im Alltag ihrer Besitzer von lebenswichtiger Bedeutung – deshalb müsse klar geregelt werden, dass sie sich mit ihren Hunden uneingeschränkt in öffentlichen Bereichen und Einrichtungen bewegen könnten. „Mit dem heute verabschiedeten Antrag übernimmt Niedersachsen eine wichtige Vorreiterrolle, um die Gleichstellung durch Assistenzhunde unterstützter Menschen auch auf Bundesebene weiter voranzutreiben“, betont Pieper.

Auch die Kostenübernahme für die Anschaffung eines Assistenzhundes soll, so fordert es der CDU-Antrag, künftig gesetzlich geregelt werden. Pieper: „Bislang gibt es keine einheitliche Regelung für eine Kostenübernahme oder Bezuschussung. Aktuell entscheiden das die Krankenkassen im Einzelfall – leider meist zu Ungunsten der Betroffenen.“ Für Klarheit könnte hier die Anerkennung ausgebildeter Assistenzhunde als Hilfsmittel und die damit verbundene Aufnahme ins Hilfsmittelverzeichnis sorgen. „Blindenführhunde sind bereits als Hilfsmittel anerkannt – eine entsprechende Einstufung aller anderen Assistenzhunde wäre ein wichtiger Schritt zur Gleichbehandlung“, so Pieper.