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Pressemitteilung vom 25.07.2016

Nacke: Mutmaßlicher Terrorangriff in Ansbach: Gedanken sind bei den Opfern – Ereignisse in Bayern zeigen Notwendigkeit des PUA

Hannover. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Jens Nacke, zeigt sich beunruhigt angesichts des mutmaßlichen Terroranschlags am gestrigen Abend im bayrischen Ansbach. „Bereits zu dritten Mal innerhalb weniger Tage wird Deutschland von einer schrecklichen Bluttat erschüttert. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den vielen Verletzten wünschen wir eine baldige Genesung.“

Mit Blick auf die Sicherheitslage in Niedersachsen betont Nacke erneut die Bedeutung des von CDU und FDP initiierten Parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA) zu möglichen Sicherheitslücken in der Abwehr islamistischer Bedrohungen. „Die ersten Zeugenbefragungen haben bereits schwere Sicherheitslücken aufgezeigt. Aus unserer Sicht ist der PUA der richtige Weg, Probleme und Fragestellungen der niedersächsischen Sicherheitsarchitektur aufzuklären und Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten“, so Nacke. „Wir müssen wissen, wo wir stehen, damit wir die Sicherheitsbehörden bestmöglich für die neue Gefahrenlage wappnen können.“

Nacke fordert Innenminister Pistorius auf dafür zu sorgen, dass dem PUA die notwendigen Unterlagen umgehend zur Verfügung gestellt werden, damit der Ausschuss seine Arbeit unmittelbar nach Ende der Sommerpause fortsetzen kann. Nacke: „Die jüngsten Ereignisse in Bayern zeigen deutlich, dass wir keine Zeit verlieren dürfen. Schließlich geht es hier um die Sicherheit der niedersächsischen Bürgerinnen und Bürger.“