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Pressemitteilung vom 27.11.2015

Hannover. Als „unverständlich und enttäuschend“ bezeichnet der sportpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Adrian Mohr, die Zurückhaltung der niedersächsischen Landesregierung im Vorfeld des Olympia-Referendums in Hamburg. Wenige Stunden vor Ablauf des Referendums würden Sportbegeisterte in Norddeutschland weiterhin vergeblich auf ein deutliches Signal der Unterstützung aus Niedersachsen warten. „Gerade auf der Zielgeraden des Hamburger Olympia-Referendums hätte es dem niedersächsischen Ministerpräsidenten und gebürtigem Hamburger Stephan Weil gut angestanden, sichtbar und öffentlichkeitswirksam Flagge zu zeigen“, sagt Mohr.
„Offenbar sind Weil die Olympiabewerbung und die norddeutsche Zusammenarbeit egal.“

Auch den einstimmigen Landtagsbeschluss, sich aktiv für die Hamburger Bewerbung um olympische Sommerspiele und die Paralympics einzubringen, habe die Landesregierung weitgehend ignoriert. Während sich die Regierungschefs von Schleswig-Holstein und Hamburg weiter engagiert für die Olympiabewerbung einsetzen würden und dafür eigens eine weitere gemeinsame Kabinettssitzung anberaumt haben, herrsche in Niedersachsen weiterhin Stille. „Auch im Haushaltplanentwurf 2016 hat Rot-Grün keinen einzigen Euro für eine niedersächsische Begleitung der Olympiabewerbung Hamburgs eingeplant. Ist es schlichtes Desinteresse der Landesregierung oder geschieht es aus Rücksicht auf den grünen Koalitionspartner?“, fragt Mohr.

Die CDU-Landtagsfraktion hat das Thema Olympia mit einer auswärtigen Fraktionssitzung in Luhmühlen und Garlstorf im Landkreis Harburg vor den Toren Hamburgs und einem eigenen Positionspapier aufgegriffen. „Wir stehen zu Hamburgs Olympiabewerbung. Genau wie der LandesSportBund Niedersachsen, die niedersächsische Wirtschaft sowie zuletzt auch die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade mit ihrer überzeugenden Unterstützungsresolution, sehen wir große Chancen für ganz Norddeutschland“, sagt Mohr.