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Pressemitteilung vom 12.08.2015

Hannover. Der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Axel Miesner, reagiert alarmiert darauf, dass die Ursache für die Belastung des Badewassers mit Darmkeimen an mehreren niedersächsischen Nordseestränden nach wie vor ungeklärt ist. „Die hohe Belastung durch E-Coli Bakterien an unseren Stränden muss dringend untersucht werden. Badegästen darf durch diese Keime kein Schaden entstehen“, sagt Miesner. Deshalb fordert der Tourismusexperte die Landesregierung in einer Anfrage nun zur Klärung der Ursache auf.

Bei der jüngsten Keimbelastung an der Nordsee sieht Miesner Parallelen zur Sperrung des Strandbades am Maschsee in Hannover vor drei Jahren. In diesem Fall war das Wasser durch den Kot von Wildgänsen belastet. Es sei nicht ausgeschlossen, dass auch in den aktuellen Fällen Wildgänse die Verursacher seien, so Miesner. „Der Auslöser für die Bakterienbelastung muss gefunden werden, um das Problem zukünftig zu verhindern“, sagt Miesner.

Besonders kritisch beurteilt Miesner vor dem Hintergrund einer möglichen Wasserbelastung durch Gänsekot die Pläne von Landwirtschaftsminister Meyer, das Gänsejagdverbot auch auf Tiere auszuweiten, die gar nicht gefährdet seien. „Minister Meyer will seine ideologischen Pläne zur Einschränkung der Jagdzeiten und der Einführung der Intervalljagd unbedingt und ohne Rücksicht auf Verluste durchdrücken“, betont Miesner. „Eine Gefährdung der Strandgäste und damit auch des Tourismus nimmt er offenbar billigend in Kauf.“