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Pressemitteilung vom 04.12.2015

Hannover. Der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Helmut Dammann-Tamke, zeigt sich verwundert, dass Landwirtschaftsminister Meyer offenbar nicht an der heutigen Verleihung der „Goldenen Olga“ teilgenommen hat. An seiner Stelle besuchte Ministerpräsident Weil die Veranstaltung in Bad Zwischenahn. „Offensichtlich fällt es dem Minister schwer, sich öffentlich zu Niedersachsens leistungsfähiger Milchwirtschaft zu bekennen“, so Dammann-Tamke. Mit der „Goldenen Olga“ werden jedes Jahr die erfolgreichsten Milchviehbetriebe Niedersachsens ausgezeichnet – die Kriterien Nachhaltigkeit und Tierschutz spielen bei der Bewertung eine herausragende Rolle. Bereits im vergangenen Jahr musste Wirtschaftsminister Lies bei der Preisverleihung für Meyer einspringen.

„Dabei wären die Betriebe angesichts des weiterhin stark schwankenden Milchpreises gerade jetzt auf die Unterstützung des Landwirtschaftsministers angewiesen“, sagt Dammann-Tamke. „Stattdessen sorgt der Minister für zusätzliche Belastungen, indem er Begriffe wie ‚Turbokühe‘ im Zusammenhang mit unserer Milchviehhaltung für angemessen befindet.“ Umso erschreckender sei es, dass Meyer in seiner fragwürdigen Haltung gegenüber der niedersächsischen Landwirtschaft offenbar auch noch die Unterstützung des rot-grünen Kabinetts genieße. Auf die mündliche Anfrage der CDU-Fraktion (Drs. 17/954, Frage 29) ob das Kabinett Meyers Wortwahl im Zusammenhang mit der niedersächsischen Landwirtschaft für angebracht halte, lautet die Antwort der Landesregierung schlicht: „Ja“.

Die mündliche Anfrage der CDU-Fraktion (Drs. 17/954) „Ist die Terminologie und Wortwahl des Landwirtschaftsministers angemessen, um die Zustände in der Niedersächsischen Landwirtschaft zu beschreiben?“ inklusive der Antwort der Landesregierung finden Sie im Anhang dieser Pressemitteilung.