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Pressemitteilung vom 22.07.2015

Hannover. Zahlreiche Baustellen, kilometerlange Staus und schwere Unfälle: Kaum ein Tag vergeht ohne Negativschlagzeilen von Niedersachsens Hauptverkehrsadern A1, A2 und A7. Leidtragende sind neben dem Güterverkehr vor allem Pendler und Reisende. Mit Blick auf die morgen beginnenden Sommerferien hofft der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Heinz Bley, deshalb auf einen ruhigen Start der Reisewelle. „Natürlich muss zu Stoßzeiten wie dem Ferienbeginn immer mit Verkehrsbehinderungen und Verzögerungen gerechnet werden – das lässt sich nicht vermeiden“, so Bley. „Gerade auf den dauerhaft stark belasteten Strecken fällt ein zusätzliches Verkehrsaufkommen aber besonders ins Gewicht.“

Deshalb sei es notwendig an den bekannten Verkehrsknotenpunkten in Niedersachsen grundsätzlich für Entlastung zu sorgen. „Nur mit intelligenten Maßnahmen, beispielsweise nach Verkehrslage steuerbaren Verkehrsschildern oder elektronischen Abstandswarnern in Fahrzeugen, kann es langfristig gelingen, die Situation zu verbessern“, betont Bley. „Elektronische Verkehrslenk- und -Leitsysteme haben schon heute eine hohe Akzeptanz – sie müssen aber technisch noch ausgereifter werden, um ihr Potenzial voll ausschöpfen zu können.“ Unverzichtbar sei zudem der Bau von Entlastungsstrecken. Bley: „Der Ausbau der A39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg könnte beispielsweise die Situation auf der A2 merklich entschärfen.“ Die Notwendigkeit dauerhaft entlastender Maßnahmen hätten auch Vertreter von Verkehrsverbänden, Polizeigewerkschaft und Feuerwehr bestätigt, mit denen sich der Arbeitskreis Wirtschaft, Arbeit und Verkehr der CDU-Landtagsfraktion kürzlich zum einem Gespräch getroffen hat.

Auch für die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, die an den Autobahnen regelmäßig im Einsatz seien, sei eine Entspannung der Verkehrssituation wünschenswert. „Gerade die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren entlang der stark befahrenen Strecken sind hohen physischen aber auch psychischen Belastungen ausgesetzt“, sagt Bley. „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass Betreuung und Ausrüstung der Einsatzkräfte optimal sind. Hier sind Kommunen, Land und Bund gemeinsam in der Pflicht.“