SPD, Grüne und GEW behaupten, die schwarz-gelbe Vorgängerregierung habe Lehramts-Studienplätze gestrichen, und dies sei die wahre Ursache für den aktuellen Lehrermangel in Niedersachsen.

Diese Behauptung ist falsch!

Im Gegenteil:

  • In der letzten Legislaturperiode hat die CDU-geführte Landesregierung die Zahl der Studienanfängerplätze an niedersächsischen Hochschulen in Bachelorstudiengängen mit Lehramtsoption deutlich erhöht: Von rund 9.000 bis zum Studienjahr 2010/11 auf mehr als 12.000 in den Studienjahren 2011/2012 und 2012/2013.
  • Die Zahl der Referendariatsplätze wurde von 4.728 im Jahr 2008 auf 5.420 ab 2011 erhöht.
  • Darüber hinaus sind neue Außenstellen der Studienseminare für das Lehramt an Gymnasien in Uelzen, Vechta, Seesen und Cuxhaven entstanden, um die Lehrerausbildung im ländlichen Raum zu stärken.

Streichungen gab es hingegen unter Rot-Grün:

  • 2014/2015 waren es unter Rot-Grün nur noch 10.828 Studienanfängerplätze.
  • Allein an der Universität Hildesheim strich das Ministerium für Wissenschaft und Kultur zum Studienjahr 2014/2015 knapp 200 Studienplätze.
  • Das Angebot der Universität zur Einrichtung eines weiteren Studienstandorts für Sonderpädagogik schlug die rot-grüne Landesregierung aus, obwohl für die inklusive Schule viele zusätzliche Sonderpädagogen benötigt werden.
  • Die Zahl der Referendariatsplätze sank ab 2014 auf nur noch 4.916 Plätze.

Alle Zahlen zur Entwicklung der Studienplätze für das Lehramt stammen aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion und können hier eingesehen werden.